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Nicht aufregen! Die Gegenwart ist wichtig! Langsamkeit, Ballonfahren, ganz wie der Wind, mit Schnüren im Luftnomadentum, Selbstversorger, Blüten- und Regentropfenidylle. Angewehte Käfer und Spinnen im Sturm essen. Frisch!
 
THB als unbeschreibliches Einhorn
am Waldrand zu spielenden Kindern:

Die Gegenwart ist ja immer unerträglich und sinnlos. Wie geht es euch dabei?
 
THB lebte in der "salzburgischen und salzkammergütlichen Region". Hier war er Landwiener der besonderen Klasse. Ich, Jack Eder, konnte zwei Situationen beobachten, die einen Teil dieses Umfeldes beleuchten, in dem die Texte THBs entstanden sind. Der Bürgermeister X., Urlaub immer auf dem Großglockner, stand während einer Kunstobjekte-Vernissage neben dem Kultursprecher einer Künstlervereinigung. Dieser sprach zu rund 80 kunstbeflissenen Personen und stellte sich dabei auf einen breitgehauenen Randstein, damit ihn alle hören können. Er lädt den Bürgermeister, wie üblich, ein, ein paar Worte an das Publikum zu richten, und er möge bitte auch auf den 40-cm hohen Stein steigen, damit man ihn besser verstünde. Da sagte der Bürgermeister, welcher das erstemal bei einer Eröffnung dieses Kunstvereines anwesend war: "Ich steige nicht auf diesen Stein hinauf, denn ich bin jemand, welcher gerne näher beim Volk ist!" Er hatte vergessen, dazu zu sagen "näher als ihr von der Kunst". Schön, so weit. Ein anderer Bürgermeister, der Bürgermeister Y., er badet oft an der Cote Azur, seiner, wie er meint "Lieblingscote", sagte bei einer ähnlichen Feierlichkeit, wo es um moderne Kunst ging, im Freien, vor den Zuhörern (es waren seine ersten Sätze): "Ich bin zu dieser Eröffnung nur gekommen, damit nachher niemand sagen kann, ich käme nie zu einer Eröffnung, die mit moderner Kunst zu tun hat! ...." So weit die einleitenden Worte unserer Vertreter bei Kunstereignissen. Es sind natürlich nicht alle Bürgermeister so lustig.
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HIER BEGINNT DER REISEROMAN

AN EINEM STÜRMISCHEN TAG STARTETE DER JAEG SEIN AUTO UND FUHR VON KRUMAU IN TSCHECHIEN RICHTUNG SÜDEN. ZU SEINEN LIEBEN. DA WURDE ES PLÖTZLICH UND UNERWARTET WÄRMER. MAN HÄTTE ES VORAUS AHNEN KÖNNEN. JAEG ABER AHNTE NICHTS.



Paul Jaeg:
Der Landwiener Thomas Bernhard Leseprobe

 

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